ROBERT CARL BLANK, 16.11.2017

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Acoustic Singer/Songwriter Pop

 

Fünf Jahre ist es her, als das letzte Album von Robert Carl Blank erschien. „Last Time I Saw Dave“ hieß es und wurde in den Medien besprochen und gelobt und man bezeichnete es als ein schönes, handwerklich gut gemachtes, wenn auch etwas antiquiert anmutendes Stück Musik. Singer-/Songwriter-Stuff eben, aber längst nicht so hip wie die damalige neue Garde, à la Devendra Benhart oder Darwin Deez.

Den Menschen, die Robert Carl Blank auf seinen Konzerten besuchen, ist das egal. Sie erleben einen Künstler, dessen fligranes Gitarrenspiel sie umarmt und dessen sonore Stimme sie wärmt. Der mit sich und seinen Liedern verschmilzt und seinem Publikum ein Gefühl von Schönheit und Freiheit vermittelt, das er selbst so in sich trägt. Diese uneingeschränkte Lust auf das Leben und auf seine Möglichkeiten muss es wohl sein, die Robert Carl Blank immer wieder und weiter treibt und die der Motor für ihn und seine Musik ist.

Robert wollte Land sehen. Viel Land und weites Land. Und glücklicherweise kann er es. Weil Robert Carl Blank nicht nur Musiker, sondern eben auch passionierter Fallschirmspringer ist. Bereits seit 12 Jahren springt er aus allem, was in die Lüfte steigt und absolviert ca. 200 Sprünge pro Jahr auf europäischen und internationalen Fallschirm Events, den sogenannten „Boogies“. Und wo sonst spürt man Freiheit intensiver als unter Blue Skies . Der Song „Parachutes“ vom neuen Album beschreibt genau dieses Gefühl und hält es auf intensiven Videobildern fest, wie man auf Youtube feststellen kann.

„Rooms For Giants“ zeigt einen Robert Carl Blank, der sich den Kopf freigesprungen zu haben scheint. Mehr als bei den vergangenen Alben dominieren elektrische Instrumente, wo früher überwiegend Akustik-Gitarre und Upright-Bass zugange waren. Songs wie „60 Foot Silver Screen“ oder „Everywhere The Sun Shines“ versprühen poppiges Westcoast-Flair. Bei „Staring At The Sun“ hält gar Stadion-Rock Einzug und „Can You Hear My Heart Yearning?“ glänzt mit souligen Backing- Vocals. Alles Elemente, die man bisher von Robert Carl Blank so nicht kannte. Aber auch ruhigere Titel wie zum Besispiel „Every Mother’s Son“ oder „Spiderhead“ hätten in früheren Zeiten anders geklungen. Sechzig Sekunden freier Fall aus etwa 4500 Meter Höhe scheinen zu wirken wie eine Frischzellenkur und intonieren Blanks neue Leichtigkeit des Seins .

Donnerstag, 16. November 2017, 20 Uhr
Haus Massenberg
Fleher Straße 187, Düsseldorf Flehe/Volmerswerth
Eintritt Frei!

Reservierung unter: 0211 154039

www.robertcarlblank.de

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